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Pädagogisches Konzept der Waldgruppe

 

Pädagogische Ziele

Das Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, dem Kind eine Grundlage zu schaffen, Selbstvertrauen aufzubauen und zu einem selbstbewussten Menschen heranzuwachsen. Hierfür ist es wichtig, die Selbstständigkeit, das Verantwortungsbewusstsein und die Gemeinschaftsfähigkeit zu stärken.

Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Unterstützung und Förderung der Selbstentwicklungsfähigkeiten und -kräfte.

Es wichtig, den Kindern Raum zu schaffen, für eigene Erfahrungen zu macschaffenhen und ihnen dabei unterstützend zur Seite zu stehen.

Jedes Kind trägt mit seiner eigenständigen Persönlichkeit, mit allen Stärken und Schwächen, zu einer vielfältigen Gemeinschaft bei, in der jedes Kind seinen Platz finden kann. Dabei stehen Mensch und Natur in enger Verbindung zueinander. Es ist uns wichtig gemeinsam miteinander einen achtsamen Umgang mit der Natur zu erlernen und zu erleben.

 

1. Soziales Lernen

Das kooperative Gruppenleben hat im Wald einen besonders hohen Stellenwert. Die Natur schafft täglich neue Herausforderungen, die nur in der Gemeinschaft bewältigt werden können. Dazu zählen beispielsweise das Besteigen eines Hügels oder das Transportieren eines Astes.

Der Wald regt zum gemeinschaftlichen Spielen an. Er bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten gemeinsam aktiv zu werden, Fangen und verstecken zu spielen und die Umgebung zu erkunden. Rollenspiele können zu den unterschiedlichsten Themen ausprobiert werden, Regeln entworfen und untereinander abgestimmt werden.

Für das Bestehen der Gruppe sind klare Regeln und Absprachen von Nöten, an die sich jedes Kind halten muss. Dies erleichtert den Kindern das Leben in der Gruppe, da Regeln eine für Kinder notwendige Struktur und Geborgenheit liefern. Trotz der klaren Regeln ist die Flexibilität im Alltag gegeben. Die Kinder beteiligen sich an der Gestaltung des Gruppenalltags und werden in Entscheidungsprozesse einbezogen.

Im Umgang miteinander lernen die Kinder Verantwortungsbewusstsein. Jedes Kind hat seine eigenen Bedürfnisse, auf die in der Gruppe geachtet werden muss. So kümmern sich die größeren Kinder um die kleineren, durch Ämter und Aufgaben lernen sie zusätzlich Verantwortung zu übernehmen und die Gruppe als Ganzes zu sehen.

 

2. Bewegungs- und Körperwahrnehmung

Kinder sind ständig in Bewegung und der Wald bietet ihnen hierfür die besten Bedingungen. Hierbei wird nicht nur die Bewegung, sondern auch das Denken, Fühlen und die Sinneswahrnehmung gefördert. Der Wald bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Bewegungsfeldern, die nicht nur die Bewegungsfähigkeit sondern auch das Gleichgewicht schulen. Die Kinder haben Raum, sich frei und spontan zu bewegen. Die unterschiedliche Beschaffenheit des Bodens, mal weich durch Moosbesetzten Boden, hart durch Steine, uneben durch Wurzeln, fördert und fordert das kindliche Nervensystem. Sie erlernen in natürlicher Umgebung zu balancieren, klettern, springen und hangeln, rennen und kriechen. Hierbei lernen sie ebenfalls Gefahren und sich selbst einzuschätzen und ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen.

 

3. Sinneswahrnehmung und –Anregung im Wald

Kindliches Lernen ist ein ganzheitlicher Prozess. Kinder lernen mit allen Sinnen. Durch den ganzjährigen Aufenthalt im Wald, werden die Kinder für die Veränderungen der Natur und Umgebung sensibilisiert. Diese jahreszeitlichen Veränderungen werden mit allen Sinnen wahrgenommen und erlebt. Alle Sinne werden von der Natur und der Umgebung angeregt. Jeder Stock hat eine andere Oberfläche und fühlt sich anders an, im Frühling riecht der Wald anders als im Herbst, im Winter ist es im Wald stiller als sonst, an der frischen Luft schmecken die Lebensmittel viel intensiver.

 

4. Kognition

Durch den dauerhaften Aufenthalt in der Natur lernen die Kinder in der Gemeinschaft die Jahreszeiten und ihre Besonderheiten aktiv kennen. Zusammenhänge werden geschaffen und miterlebt. Wann werden die Blätter bunt und warum fallen sie herunter? Die Kinder erlernen eine hohe Aufnahmebereitschaft. Ihre Konzentration wird geschult. Sie entwickeln oftmals eine hohe Ausdauer in ihrem Tun da sie sich nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch mit den Themen auseinandersetzen.

 

5. Fantasie und Kreativität

Im Waldkindergarten spielen die Kinder mit den Materialien, die sie in ihrer unmittelbaren Umgebung finden z.B. Stöcke, Steine, Tannenzapfen, Rinde usw. All diese Dinge haben keinen vorgegebenen Spielzweck, wodurch sich die Kinder selbständig entfalten und jeden Tag neue Spielhandlungen erfinden können. Im Wald gibt es keine vorgefertigten Spielmaterialien. Dadurch wird die Fantasie und Kreativität der Kinder jeden Tag aufs Neue angeregt. An einen Tag kann der Tannenzapfen als Währungsmittel genutzt werden, am anderen ist es eine Eiswaffel. So ist der Wald als Spielplatz immer aktuell; er lenkt die Kinder nicht vom eigenen Erleben ab, sondern fördert die Auseinandersetzung damit und trägt so erheblich zur Unterstützung des inneren Gleichgewichts bei.

 

6. Gesundheit

Die Gesundheit der Kinder wird durch den täglichen Aufenthalt in der Natur gestärkt. Das Immunsystem wird aufgebaut und gestärkt, wodurch die Kinder weniger anfällig für Krankheiten werden. Dadurch dass die Kinder gute motorische Fähigkeiten aufbauen, ist die Unfallgefahr gesenkt.

 

 

 

 

Nächste Termine

Mo Okt 23 @17:30 - 06:30PM
Show- und Musicaldance, 6-10 Jahre
Mo Okt 23 @18:45 - 07:45PM
Show- & Musicaldance ab 14 Jahre
Mo Okt 23 @20:00 -
Zumba
Mi Okt 25 @18:15 - 07:30PM
Yoga für Teens
Mi Okt 25 @19:45 - 09:00PM
Yoga für Erwachsene
Do Okt 26 @08:30 - 10:00AM
Offener Frühstückstreff
Do Okt 26 @17:15 - 06:15PM
Kindertanz (3-6 Jahre)
Do Okt 26 @18:30 -
Show- & Musicaldance
Sa Okt 28 @10:00 - 04:00PM
Nähworkshop

Kooperation mit Intersport Kiegele

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Die Waldgruppe hat eine Kooperation mit Intersport Kiegele!
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